Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie ist nach der Epilepsie die zweithäufigste neurologische Erkrankung bei jüngeren Erwachsenen in Europa. Erste Symptome treten meist im Alter vom 15. bis zum 40. Lebensjahr auf. Frauen sind hierbei wesentlich häufiger betroffen als Männer. Als Ursache für Multiple Sklerose wird momentan eine Kombination von genetischer Disposition und äußerlichen Faktoren angesehen. Eine Heilung der Erkrankung ist derzeit nicht möglich, jedoch haben sich die Behandlungsmethoden so stark verbessert, dass sich die Lebensqualität der Betroffenen deutlich gebessert hat.

Die Krankheit verläuft in den meisten Fällen in Schüben, wobei die Vielzahl unterschiedlicher Symptome eine frühzeitige Diagnose erschwert.
Die häufigsten Merkmale sind:
  • Schwindel
  • Starke Müdigkeit
  • Plötzliche Sehstörungen
  • Gestörter Tastsinn
  • Muskelschwäche
  • Koordinationsstörungen
Mit den Mitteln des Sports lassen sich zahlreiche Symptome der Erkrankung, zusätzlich zur medizinischen Behandlung wirksam bekämpfen.

Der vfb bietet in seinen neurologischen Rehabilitationssport-Gruppen spezielle Angebote für MS-Erkrankte und geht dabei besonders auf den fortschreitenden Krankheitsverlauf ein.

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